MEINE THEMEN SICHERHEIT SAUBERKEIT WIRTSCHAFT WOHNEN
Grundhaltung: Nachhaltige Entwicklung geht nur ganzheitlich.
Hannover hat das Zeug zu einer starken Stadt – doch zu lange wurden Probleme verwaltet statt gelöst. Als Jurist und Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer weiß ich, wie man Dinge tatsächlich zum Abschluss bringt. Wohnraum, Sicherheit, Wirtschaft, Verwaltung – es gibt viel zu tun. Es braucht einen Wechsel. Damit Hannover wieder funktioniert.
Meine 10 punkte plan für Hannover
1. Sicherheit & Ordnung
Wenn Frauen sich abends in Hannover nicht mehr sicher fühlen, haben wir als Stadt ein handfestes Problem. Das werde ich nicht dulden. Ich werde den Ordnungsdienst stärken – mit mehr Präsenz auf der Straße, nicht mehr Stellen auf dem Papier. Ordnungswidrigkeiten müssen Konsequenzen haben. An bekannten Brennpunkten setze ich auf datenschutzkonforme Videoüberwachung. Das ist kein Angriff auf die Freiheit, sondern deren Voraussetzung.
2. Wirtschaft
Hannover hat eine starke wirtschaftliche Basis, die zu bröckeln beginnt. Deshalb will ich den Status Quon nicht verwalten, sondern ausbauen. Als Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer kenne ich die Probleme von Unternehmen aus erster Hand: zu viel Bürokratie, zu lange Wartezeiten, zu wenig Verlässlichkeit von Seiten der Stadt.
Die Gewerbesteuer werde ich nicht erhöhen. Die Wirtschaftsförderung muss besser koordiniert werden – da gibt es ehrlich gesagt noch viel Luft nach oben. Gründer brauchen weniger Formulare, keine Beratungsmarathons.
3. Wohnen
In Hannover fehlen Wohnungen. Das weiß jeder, der hier eine sucht. Bauanträge müssen schneller bearbeitet werden – digital, standardisiert, ohne monatelange Wartezeit. Ich will den Bestand nicht stärker regulieren, sondern neues Angebot schaffen.
Baulücken, die seit Jahren ungenutzt sind, müssen aktiviert werden. Leerstehende Gewerbeflächen bieten Potential, das wir nicht liegen lassen dürfen. Wer in Hannover arbeitet – ob als Azubi, Berufseinsteiger oder Familie – soll auch eine Wohnung finden können.
4. Mobilität
Verkehrspolitik ohne Scheuklappen: Ich mache keine Verkehrsmittel zum Feind. Wer mit dem Auto fährt, braucht funktionierende Hauptstraßen. Wer Stadtbahn fährt, will den Ausbau zur MHH, nach Limmer, auf der D-Linie. Wer Rad fährt, braucht Wege, die sicher sind und nicht im Nichts enden. Baustellen müssen professionell gemanagt werden, damit die Stadt nicht jeden Sommer im Chaos versinkt.
5. Energie & Klima
Klimaschutz, der an der Realität scheitert, nützt niemandem. Ich setze auf eine Wärmeplanung, die tatsächlich umsetzbar ist. Das Gasnetz gebe ich nicht vorschnell auf – Wasserstoff ist eine reale Perspektive, die wir mitdenken müssen. Enercity muss wirtschaftlich geführt werden. Und die Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht darauf zu wissen, was ihre Energie kostet und warum.
6. Integration
Wer in Hannover leben will, soll dazugehören können. Aber Teilhabe ist keine Einbahnstraße. Sprache lernen, Regeln akzeptieren, sich einbringen – das sind keine überzogenen Erwartungen. Die Ausländerbehörde muss schneller werden, das ist auch im Interesse der Stadt. Wer monatelang auf einen Bescheid wartet, kann in dieser Zeit weder arbeiten noch ankommen.
7. Bildung
Wer erst in der Schule merkt, dass ein Kind kaum Deutsch spricht, hat zu lange gewartet. Sprachförderung vor der Einschulung ist Pflicht, keine Option. Das differenzierte Schulsystem behalte ich, denn es gibt gute Gründe dafür. Die Digitalisierung der Schulen muss über den Beamer im Klassenraum hinausgehen: funktionierendes WLAN, IT-Support, der auch wirklich da ist, und eine Nutzung digitaler Medien, die pädagogisch Sinn ergibt.
8. Soziales & Familien
Eine Stadt zeigt ihren Charakter daran, wie sie mit den Schwächsten umgeht. Niemand soll in Hannover auf der Straße schlafen müssen. Housing First funktioniert, ich baue es aus. Familien brauchen Unterstützung, die ankommt. Sportvereine leisten gesellschaftliche Arbeit, die keine Behörde ersetzen kann – sie brauchen weniger Formulare und ein Bäderkonzept, das diesen Namen verdient.
9. Innenstadt & STadtleben
Die Innenstadt wird oft als Problem beschrieben. Ich sehe sie als Chance. Erreichbar für alle Verkehrsmittel, mit Plätzen, auf denen man gerne sitzt, Spielmöglichkeiten für Familien, mehr Grün.
Die Markthalle ist ein Stück Hannover – ich werde sie langfristig sichern. Das Kulturareal Maschpark kann Museen, Kunst und Park auf eine Weise verbinden, die die Stadt sichtbar aufwertet.
10. Verwaltung
Wer in Hannover einen Bauantrag stellt, wartet. Wer ein Gewerbe anmeldet, wartet. Das kostet Geld, Nerven und manchmal den Standort. Ich werde Verwaltungsabläufe digitalisieren.
Das ist längst überfällig: Online-Portale für Bürger und Unternehmen, automatisierte Routineprozesse, kürzere Bearbeitungszeiten. Und dem Fachkräftemangel in der Verwaltung begegne ich mit konkreten Maßnahmen, nicht mit Absichtserklärungen.
Karte des Stillstands
In Hannover geht Weniges wirklich voran. Reichen Sie jetzt ein, wo Hannover gerade still steht: Geht die Baustelle nicht voran? Wo fehlt die Genehmigung. Ich freue mich auf ihre Einreichungen!
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